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Wendelsteinkircherl

"Dass ma halt da herob'n des ganze Jahr in koa Kirchn ned kimmt", war der einzige Verdruss, den die erste Wirtin des Wendelsteinhauses, die Rosa Krimbacher, hatte.

Beim "Wendelstein-Vater", dem Münchner Kunstprofessor Max Kleiber verhallte diese Klage nicht ungehört. Von drei Bauern ließ er sich den Grund und Boden schenken und am 1. Juli 1889 erfolgte die Grundsteinlegung des damals höchstgelegenen Gotteshauses Deutschlands. Unermüdlich suchte und fand Max Kleiber Spender, die den Bau des Kircherls finanzierten. Die Namen der Geldgeber sind im Innern des Kirchleins, nahe dem Eingang aufgezeichnet. Eines der in Glasmalerei ausgeführten Kirchenfenster zeigt zudem die Wappen derjenigen Gemeinden und Länder, aus denen die meisten Spenden gekommen sind.

 

Das seinerzeit mit sieben Dukaten vergoldete Turmkreuz ist eine Spende des Münchner Hof Posamentiers Ludwig Beck. Max Kleiber ließ es sich nicht nehmen und trug das 85 Pfund schwere Kreuz eigenhändig den Berg hinauf. Am 20. August 1890 weihte der Münchener Erzbischof Antonius von Thoma das Bergkirchlein der Gottesmutter Maria, der Patrona Bavariae. 

 

Im Innern des Wendelsteinkircherls, Foto: Uwe Tändler/Claudia Hinz


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Das Wendelsteinkircherl

Nützliche Infos:

Das Gotteshaus am Wendelstein gilt als Deutschlands höchst-gelegene konsekrierte Kirche. Im Sommer finden dort regelmäßig Bergmessen statt und so manches Brautpaar lässt sich dort trauen. Hier geht es zur zuständigen Pfarrei

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