Mittwoch, 28. Januar 2026, 08:30 Uhr
Fernsicht: 90 km
Starkbewölkt
Gesamtschneehöhe: 55 cm (lt. Messstation Soin)
Berg +2°C
Tal Brannenburg Talbahnhof +2°C
Mittwoch, 28. Januar 2026, 08:30 Uhr
heute 28.01.2026 in Betrieb, Berg- und Talfahrten ab 9:15 Uhr halbstündlich, letzte Talfahrt 16:00 Uhr, Mittagspause von 12:15 - 13:00 Uhr, Tel.: +49 (0) 8023 782. Rückerstattung der Parkgebühr bei Kauf eines Bergbahntickets.
heute 28.01.2026 in Betrieb, Bergfahrten 10:00, 12:00 und 14:00, Talfahrten: 11:25, 13:25 und letzte Talfahrt 16:00 Uhr, Mittagspause 12:30 -13:00 Uhr, Tel.: +49 (0) 8034 / 308-110. Parkplatz kostenlos. Lademöglichkeit für E-Autos.
geöffnet Tel.: +49 (0) 8023/404
Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, Tel. +49 (0) 176 67565693, nur Barzahlung möglich
nicht in Betrieb
nicht in Betrieb
geschlossen
geschlossen
geschlossen wegen Schnee
Sonstige Meldungen:
Bitte stets Tagesfahrplan beachten, täglich neu ab ca. 8:30 Uhr.
Lawinenlage:
https://lawinenwarndienst.bayern.de
Einst als "Wunderwerk der Technik" gefeiert, wurde die im Jahr 1912 in Betrieb genomme Zahnradbahn nach 75 Jahren zur viel bestaunten, doch äußerst teuren Nostalgie. Die ständig steigenden Unterhalts- und Personalkosten für die Wagen und Lokomotiven aus der Gründerzeit ließen die Betriebsverluste immer höher steigen. Auf Dauer war mit den reparaturanfälligen alten Zuggarnituren kein reibungsloser und vor allem kostendeckender Fahrbetrieb aufrechtzuerhalten. In den 1980er Jahren war sogar von Stilllegung die Rede!
Nur durch eine grundlegende Modernisierung und Anschaffung leistungsfähigerer Züge war der Weiterbetrieb der ältesten Hochgebirgsbahn Deutschlands auf den Wendelstein noch zu retten. Dank der großzügigen Hilfe des Freistaates Bayern, des Landkreises Rosenheim, der Gemeinde Brannenburg und der Muttergesellschaft Lech-Elektrizitätswerke AG konnte 1987 mit den Modernisierungsmaßnahmen begonnen werden. Investitionsvolumen: 16 Mio. DM. Die Wendelsteinbahn beauftragte die Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur und die deutsche Siemens AG mit dem Bau von zwei neuen Doppeltriebwagen, die 1990 in Brannenburg eintrafen. Am 17. Mai 1991 wurden die beiden Fahrzeuge auf die Namen "Otto von Steinbeis" und "Prinzregent Luitpold" getauft. Ausgestattet mit modernster Technik werden sie seither im regulären Betrieb eingesetzt und bewältigen die Bergfahrt in nur 25 Minuten und die Talfahrt in 30 Minuten. Mit den alten Zügen dauerte die einfache Fahrt auf den Wendelstein 55 Minuten.
Die alten Loks und Personenwagen aus der Gründerzeit wurden im Rahmen der Modernisierung jedoch nicht verschrottet. Eine Garnitur wurde seinerzeit dem Deutschen Museum überlassen und kann seit 2006 in der Lokwelt Freilassig bewundert werden, zwei weitere Garnituren sind am Wendelstein auch heute noch zu besonderen Veranstaltungen wie der Mondscheinfahrt oder bei der Hüttengaudi im Einsatz.





