© Janine Kather

Kardinal Marx beehrt Wendelsteinkirche

Festgottesdienst am Sonntag, 11. Juni 2017

Brannenburg / Bayrischzell – Unzählige Winter mit Sturm, Frost und Sommer mit Dauerregen hatten in den letzten Jahren zu erheblichen Bauschäden an der Wendelsteinkirche geführt, so dass das Gotteshaus einer umfangreichen Sanierung unterzogen werden musste. Nach Abschluss der schwierigen Arbeiten feiert die zuständige Pfarrgemeinde Brannenburg am Sonntag, 11. Juni 2017 mit Prominenz und zahlreichen Ehrengästen die Wiedereröffnung der Wendelsteinkirche. Der Festgottesdienst wird dabei von keinem Geringeren als Kardinal Reinhard Marx zelebriert. Beginn ist um 11.00 Uhr. Bei schönem Wetter findet die Messe im Freien statt, bei schlechter Witterung in begrenztem Rahmen im Wendelsteinhaus. Für die musikalische Untermalung sorgen die Kirchenchöre Brannenburg, Degerndorf und Flintsbach sowie Bläser. Wer gerne an dem feierlichen Berg-Gottesdienst mit dem Münchner Erzbischof teilnehmen möchte, kann entweder die Zahnradbahn in Brannenburg oder die Seilbahn in Bayrischzell nutzen. Fahrzeiten stündlich bzw. halbstündlich ab 9.00 Uhr. Aus den Talorten führen mehrere Wanderwege zur Bergstation. Gehzeiten zwischen zwei bis fünf Stunden. Weitere Infos unter Tel. 08034 / 3080 oder www.wendelsteinbahn.de  

Detail-Information:

Starke Durchfeuchtung hatte Schäden im Mauerwerk, im Dachstuhl und auch an der kunstvoll gestalteten Einrichtung verursacht. Um die Kirche am Wendelstein wieder zugänglich zu machen, mussten insgesamt rund 700.000 Euro investiert werden. Unterstützt und beraten wurde die Pfarrgemeinde Brannenburg vom Erzbistum München und Freising und dem Amt für Denkmalschutz. Bei allen Erschwernissen, die eine so hochalpin gelegene und außergewöhnliche Baustelle zwangsläufig mit sich bringt, sei doch eines besonders erfreulich gewesen, so Pfarrer Helmut Kraus: Die große Spendenbereitschaft von Gläubigen und Wendelsteinfreunden, sowie auch das Engagement der Kirchenverwaltung und die Mithilfe von Ehrenamtlichen; so war auch der frühere Betriebsleiter der Wendelsteinbahn, Herr Hans Vogt, bei den Planungen dabei und brachte seine Ortkenntnis und vieles mehr in konkrete Hilfe mit ein. So erstrahlt Deutschlands höchstgelegenes Gotteshaus mit seiner außergewöhnlichen Architektur und seinen Licht- und Schatteneffekten im neuen Glanz und kann sicher in den nächsten Jahrzehnten den extremen Wetterlagen trotzen.

© Claudia Hinz

Die Kirche am Wendelstein

Deutschlands höchstgelegene Kirche. Seit 1889 werden auf dem Wendelstein regelmäßig Gottesdienste zelebriert

Wanderwegs-Beschilderung in Bayrischzell-Osterhofen, © Alpenregion Tegernsee-Schliersee e.V.

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